Jeder Mikrochip weist einzigartige Fehlerstellen auf, die dazu benutzt werden können, ein Klonen unmöglich zu machen. Der Erfinder dieser Technik behauptet, dass seine Methode das Kopieren von Bankomat- oder Personalausweis-Karten verhindert und vielleicht sogar den illegalen Handel mit gefälschten Computerspielkonsolen aufhalten kann.
Fälscher kopieren Smartcards oder Spielkonsolen durch so genanntes "Reverse Engineering" des elektronischen Schaltschemas. Dabei berechnen sie die Funktionen eines Stromkreislaufs und bauen ihn nach. Wird das einwandfrei ausgeführt, wird jede Software, die diesen Chip verwendet, zum Beispiel ein Bankomat oder eine PlayStation, ganz normal laufen. Srini Devadas, Elektroniker am Massachusetts Institute of Technology, hat eine Software entwickelt, die die Hardware untersucht, um festzustellen ob der Chip authentisch ist. Kleinste Veränderungen im Aufbau von Silizium-Chips bedeuten, dass sie nicht identisch sind. Devada verwendet diese Variationen um einen einzigartigen ID-Code zu schaffen, der durch die Software verifiziert wird.
Die Transistoren eines Mikrochips sind mit wenigen Hundert Nanometer breiten Aluminium- oder Kupferschienen verbunden, deren Dicke von der exakten Temperatur und dem Druck während des Produktionsprozesses abhängen. Aufgrund winziger Variationen hinsichtlich Temperatur und Druck erhält jede Metallschiene ein einzigartiges Dicke-Profil. Eine dickere Schiene lässt Signale schneller passieren als eine dünne. Devadas hat in den Chip einen kleinen Schaltkreis integriert, der diese Unterschiede aufnimmt und sie verwendet um einzigartige ID-Codes zu generieren. Der Schaltkreis verwendet ein 128 Bit Signal. Dieses wird einem Algorithmus eingespeist, der den ID-Code erzeugt. Die Technik soll vor Hackern schützen, die Smartcards klonen, zum Beispiel solche, die Banktransaktionen authentifizieren, Eintritt zu Gebäuden geben oder Pay-TV-Signale entschlüsseln.
Die neue Karte wäre kriminaltechnisch nicht anfällig. Einem Fälscher wäre es unmöglich, die präzise Physiologie des Chips zu imitieren, um den ID-Code zu reproduzieren. Nicht alle Sicherheitsexperten sind von Devadas Idee überzeugt. Kryptographie-Experte Bruce Schneier von Counterpane Internet Security in Mountain View sagte, ein Fälscher könne einen Algorithmus schreiben, der die Antwort des ID-Codes eines Chips imitiert. Paul Clark von Secure Methods in Martinsburg glaubt, dass nur bessere Sicherheitsmaßnahmen, wie intensivere Verschlüsselung, gegen Attacken schützen.
Mit der GeForce RTX 5070 Ti X3 setzt INNO3D auf ein vergleichsweise schlichtes, aber technisch interessantes Kühlkonzept. Trotz Triple-Fan-Bestückung bleibt...
ASUS erweitert seine Zenbook-Serie um das Zenbook 14 (UX3480QA). Der 14-Zoll-Laptop kombiniert einen Snapdragon-X-Prozessor mit einem leichten Ceraluminum-Gehäuse, OLED-Display und...
Walking-Videos können sich immersiv anfühlen, weil der Zuschauer sich gemeinsam mit dem Präsentierenden durch die Szene bewegt. Sie können jedoch...
Eine Kamera für Videoproduktion muss mehr können, als nur ein scharfes Bild zu liefern. Sie muss zuverlässig aufzeichnen, mit der...
Motorola hat auf dem Snapdragon Summit einen ersten Ausblick auf das motorola signature 27 gegeben. Das kommende Ultra-Premium-Smartphone basiert auf...
Hersteller ZOTAC präsentiert anlässlich seines 20-jährigen Bestehens eine auf nur 2.000 Stück limitierte GAMING GeForce RTX 5080 SOLID CORE OC 20th Anniversary Edition Grafikkarte. Wir haben sie heute exklusiv im Test.
Der DUO Link V3 von PNY bringt dank zweier USB-Schnittstellen der Typen A und C reichlich Flexibilität in der Handhabung. Wir haben uns das Modell mit großzügigen 1 TB Speicherkapazität im Test genauer angesehen.