KIOXIA, so lautet seit dem 1. Oktober 2019 die neue Bezeichnung von Toshiba Memory, bringt den Nachfolger der Toshiba RC100 SSD auf den Markt. Zusammen mit der neuen Firmenbezeichnung präsentierte man auf der zurückliegenden IFA in Berlin die neuen Drives der RC500- und RD500-Familie, die schon Ende August als Toshiba RC500 und RD500 angekündigt wurden. Bevor wir uns den Drives selbst widmen, möchten wir noch ein paar erklärende Worte zu Toshiba Memory und KIOXIA verlieren. […] Beide SSD-Serien basieren auf der vierten Generation von Toshibas 3D-TLC-NAND (BiCS4) und bieten dank 96 gestapelten Lager hohe Speicherkapazitäten je NAND-Die und damit eine kostengünstige Herstellung. Die im M.2-Formfaktor erhältlichen PCIe-Gen3-Laufwerke werden von einem SLC-Cache befeuert und sollen so, trotz Speicherung dreier Bits je Zelle, hohe Transferraten ermöglichen und eine Alternative zu QLC-Technologie sein. KIOXIA positioniert dabei die RD500 im High-End-Segment, verspricht bei einer Kapazität von bis zu 2 TB sequentielle Lese- und Schreibraten jenseits der 3-GB/s-Grenze und packt satte fünf Jahre Garantiezeit oben drauf. Für den Mainstream-Bereich konzipiert, kann man die RC500 mit bis zu 500 GB käuflich erwerben und bekommt Datenraten bis knapp unter 2 GB/s und ebenso fünf Jahre Garantie an die Hand. Unterschiede gibt es bei der maximalen Schreiblast, doch dazu später mehr. Um uns in der Praxis einen Eindruck der neuen KIOXIA-SSDs machen zu können, haben wir das 500-GB-Modell der RC500 ins Testlab gebeten und ausführlich auf Herz und Nieren geprüft. Wir wünschen Ihnen wie immer viel Spaß beim Lesen des Artikels!
Toshiba RC500 NVMe SSD 500 GB im Test
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