KIOXIA Corporation, AIO Core Co., Ltd. und Kyocera Corporation haben die Entwicklung des Prototyps für eine mit PCIe 5.0 kompatible Breitband-SSD mit optischer Schnittstelle (optische Breitband-SSD) bekanntgegeben. Gemeinsam arbeiten die drei Unternehmen an Technologien, um die Leistungsfähigkeit optischer Breitband-SSDs für fortschrittliche Anwendungen wie generative KI zu steigern, die eine High-Speed-Übertragung großer Datenmengen erfordern. Diese Technologien werden zudem in PoC (Proof of Concept)-Tests für eine bevorstehende Marktverbreitung eingesetzt.
Durch eine Kombination aus AIO Cores optischem Transceiver IOCore und Kyoceras optoelektronischem Integrationsmodul OPTINITY funktioniert der neue Prototyp am Highspeed-Interface PCIe 5.0, das im Vergleich zur Vorgängergeneration PCIe 4.0 die doppelte Bandbreite bietet.
Das PCIe-5.0-Laufwerk dient dem Einsatz in umweltfreundlichen Next-Gen-Rechenzentren. (Bildquelle: KIOXIA)
In umweltfreundlichen Rechenzentren der nächsten Generation kann durch den Wechsel von einer elektrischen Verkabelungsschnittstelle auf eine optische Schnittstelle sowie die Nutzung der optischen Breitband-SSD-Technologie die physische Entfernung zwischen den Rechnern und Speichergeräten erheblich vergrößert werden, ohne die Energieeffizienz oder die hohe Signalqualität negativ zu beeinträchtigen. Dies fördert zudem die Flexibilität und Effizienz des Systemdesigns von Rechenzentren, wo die digitale Diversifizierung und die Entwicklung generativer KI eine komplexe, hochvolumige und schnelle Datenverarbeitung erfordern.
Die erfolgreiche Entwicklung des Prototyps ist das Ergebnis des japanischen Projekts „Next Generation Green Data Center Technology Development“ (JPNP21029). Es wird von der New Energy and Industrial Technology Development Organization (NEDO) im Rahmen des Projekts „Green Innovation Fund: Construction of Next Generation Digital Infrastructure“ gefördert. Bei diesem Projekt arbeiten die Unternehmen an der Entwicklung von Technologien der nächsten Generation mit dem Ziel, mehr als 40 Prozent Energieeinsparungen im Vergleich zu aktuellen Rechenzentren zu erzielen. Im Rahmen dieses Projekts entwickelt KIOXIA optische Breitband-SSDs, während AIO Core an optoelektronischen Fusionsgeräten arbeitet und Kyocera optoelektronische Komponenten erarbeitet.
„Eine neue Ära hat begonnen, in der KI und Hochleistungs-Rechenzentren die Grundlage des gesellschaftlichen Fortschritts bilden. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir die Herausforderung des Energiemanagements angehen. Nur so können wir sicherstellen, dass unsere technologischen Fortschritte mit den globalen Nachhaltigkeitszielen in Einklang stehen. Dieser neue Prototyp einer PCIe-5.0-kompatiblen Breitband-SSD mit optischer Schnittstelle hat buchstäblich das Potenzial, Rechenzentren zu revolutionieren und sie tatsächlich nachhaltig zu machen.“
Axel Störmann, Chief Technology Officer und Vice President bei KIOXIA Europe
Mionix meldet sich mit der AVIOR AIR CARBON FIBER eindrucksvoll zurück und präsentiert zugleich seine erste kabellose Gaming-Maus. Das auf...
Im Sommer letzten Jahres stellte Speicherspezialist Seagate seine neuen Exos M und IronWolf Pro Festplatten mit bis zu 30 TB...
AMD erweitert sein AI-Portfolio um die neuen Instinct MI350P PCIe-GPUs, die speziell dafür entwickelt wurden, KI-Workloads in bestehende Rechenzentrums-Infrastrukturen zu...
TEAMGROUP erweitert sein Portfolio um neue Hochfrequenz-Arbeitsspeicher der Serien ELITE PLUS DDR5 und ELITE DDR5. Die Module erreichen Geschwindigkeiten von...
be quiet! erweitert sein Kühler-Portfolio um die neuen High-End-Luftkühler Dark Rock Pro 6 und Dark Rock 6. Beide Modelle setzen...
Die Familie der IronWolf Pro Festplatten von Hersteller Seagate adressiert vor allem NAS-Systeme im Profi-Segment. Wir haben uns das aktuelle Flaggschiff der CMR-Plattform mit satten 32 TB im Praxistest zur Brust genommen.
Mit der FireCuda X Vault präsentiert Seagate eine neue externe Festplatte, die vollständig über USB-C versorgt wird und bis zu satte 20 TB bietet. LED-Beleuchtung und ein passendes Toolkit runden das Gesamtpaket ab.