AMD hat seine überarbeitete GCN-Architektur (Graphics Core Next) bereits über ein breites Spektrum im Markt platziert und bietet von der Einstiegskarte bis hin zum High-End-Produkt für jeden Anwender die passende Lösung. Immer noch an der Spitze der GCN-basierten Chips rangiert die Tahiti-GPU, die als Grundlage für die Radeon HD 7900 Familie dient. Der 28 nm Chip setzt auf die Rechenleistung von insgesamt 4,3 Milliarden Transistoren und bringt im Vergleich zu seinen Vorgängern einige Neuerungen mit sich. So unterstützt Tahiti erstmals PCI Express 3.0, DirectX Version 11.1, einen drei Gigabyte großen Grafikspeicher, neue Energiesparmechanismen (ZeroCore) sowie verbesserte Technologien zur Steigerung der Bildqualität (u.a. anisotrope Filterung). Auf Basis des Tahiti XT2 hat AMD vor einiger Zeit zudem die höher getaktete Radeon HD 7970 GHz Edition vorgestellt. Diese GHz Edition bietet als Extra das so genannte PowerTune mit Boost, das ein dynamisches Übertakten der GPU implementiert, ähnlich wie bei GPU-Boost der Kepler-Chips.
Nachdem wir basierend auf der HD 7970 bereits das Standardmodell im Referenzdesign sowie Sapphires OC-Edition in der Praxis beleuchtet haben, folgt nun ein weiteres Spitzenmodell! Die Sapphire TOXIC Radeon HD 7970 GHz Edition mit satten 6 GB GDDR5-Speicher und Vapor-X-Kühlung muss in unserem Testlab zeigen was sie kann!
Dabei sind wir nicht nur auf die 3D-Leistung der Karte eingegangen, sondern haben außerdem die Leistungsaufnahme, die Temperaturen und die entstehende Geräuschentwicklung der aktiven Kühlungen im Detail untersucht. Hierfür kommt unser neu gestaltetes Windows 7 Testsystem zum Einsatz, das auf einem Six-Core Intel i7-3960X Sandy Bridge-E basiert und ein schnelles Solid State Drive (SSD) als primäres Systemlaufwerk, gepaart mit einer konventionellen HDD als Datenlaufwerk, nutzt. Wir wünschen wie immer viel Spaß beim Lesen des Artikels!
Bevor wir jedoch zu unserem ausführlichen Artikel kommen, möchten wir uns bei Hersteller Sapphire Technology bedanken, der so freundlich war, uns das Testsample zur Verfügung zu stellen.

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