Auch in Zeiten von Smartphones, Tablet-PCs und komfortablen Online-Speichern bzw. Cloud-Diensten, sind die klassischen USB-Sticks weiterhin ein sehr beliebtes und alltägliches Speichermedium. Während in den vergangenen Jahren Datenmengen im privaten oder geschäftlichen Bereich im weiter gewachsen sind, haben auch Flash-Drives mit dieser Evolution Schritt halten können. Dabei sind moderne USB-Sticks nicht nur preislich attraktiv und bieten hohe Speicherkapazitäten, sondern haben mit der Einführung der dritten USB-Generation auch deutlich an Performance hinzugewinnen können. Aber auch Modelle mit USB-2.0-Schnittstelle sind weiterhin am Markt erhältlich und werden weiterentwickelt.
Heute haben wir den SanDisk Extreme PRO, der zu den absoluten Spitzenmodellen des Herstellers zählt, im Test. Spezifiziert ist der mobile Flash-Speicher mit Leseraten von 420 MB/s sowie Schreibraten von 380 MB/s. Damit ist der USB-3.1-Gen-1-Stick auf dem Papier das schnellste Modell, das wir bislang auf dem Prüfstand hatten. Der flotte USB-Stick kommt mit einem eleganten schwarzen Alu-Gehäuse mit Schiebefunktion und ist mit bis zu 256 GB Speicherkapazität erhältlich. Mit dabei sind außerdem Features wie der Software-Passwortschutz SanDisk SecureAccess (128 Bit AES) oder die Software zur Datenwiederherstellung RescuePRO Deluxe. Wir haben uns das 128-GB-Modell für einen ausgiebigen Praxistest eingeladen und in allen Lebenslagen begutachtet. Wir wünschen Ihnen wie immer viel Spaß beim Lesen des Artikels!
Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller SanDisk für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.
Hinweis: Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.
SanDisk Extreme PRO mit 128 GB im Test
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