Ein abschließendes Fazit zu ziehen ist in diesem heutigen Fall nicht ganz so einfach, da sich über die
Existenzberechtigung der Pentium 4 Extreme Edition sehr stark streiten lässt. Offensichtlich wurde der P4 EE
von Intel kurzfristig auf den Markt geworfen, um eben die Lücke zwischen Prescott und der 3,2 GHz Northwood
CPU zu schließen und gleichzeitig Hersteller AMDs Athlon 64 auf dem Papier unter Beschuss zu nehmen. Wir sagen
hier mit Absicht auf dem Papier, da der Pentium 4 EE mit 3,2 GHz erst seit etwa einem Monat erhältlich ist und
wohl kaum in sehr großen Stückzahlen verkauft wird. Wirft man jedoch einen Blick auf die Benchmarks, kann die
Extreme Edition fast jeden Test für sich entscheiden. Einzg der extrem hohe Preis verhindert eine weite
Verbreitung unter den Kunden, da es nur sehr wenige Käufer einer 1.000 Euro CPU gibt bzw. geben wird. Daher
können wir an dieser Stelle nur hoffen, dass mit dem Erscheinen der 3,4 GHz Variante des P4 EE auch der Preis
des aktuellen Modells sehr stark sinken wird.
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